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Allseits gute Zusammenarbeit

Schriftführer Roland Krüger geht in seine vierte Amtsperiode

Der freiwillig aufgenommene und als selbstverständlich empfundene Dienst für die Gemeinschaft wurde in zahlreichen Beförderungen und Ehrungen deutlich. Die Kameradinnen Sandra Bibow und Mona Petersen wurden zur Oberfeuerwehrfrau und die Kameraden Kevin Johannsen und Frank Herzig zum Oberfeuerwehrmann befördert. Christian Hansen, Jörg Nissen, Michael Schulz und Claus-Georg Jürgensen nahmen die Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann 3 Sterne entgegen. Der stellvertretende Amtswehrführer Manfred Tillig beförderte Andreas Schulz zum Oberlöschmeister.

Für 20 Jahre Dienstin der Wehr wurden Oberfeuerwehrmann Rainer Beeck, Oberlöschmeister Thorsten Hansen, Hauptfeuerwehrmann Lars Hollesen und Brandmeister Frank Petersen geehrt.

Das Brandschutzehrenzeichen in Silber am Bande für 25-jährige Mitgliedschaft berreichte Bürgermeister Finn Petersen demLöschmeister Roland Krüger.

Die Spange für 30Jahre Feuerwehrdienst erhielt Hauptfeuerwehrmann Karl-Georg Hasenpusch und für 50 Jahre Oberbrandmeister Erich Petersen.

Nach fast 44 Jahrenaktiven Dienst wechselte Oberlöschmeister Peter Knutzen in die Ehrenabteilung.

Diese vielen Beförderungen und Ehrungen waren das äußere Zeichen für das, was sich in der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Sieverstedt-Stenderup am 15. Januar wie ein roter Faden durch alle Ansprachen zog: die Anerkennung der Leistung und der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten. Wehrführer Frank Petersen dankte der Gemeinde für ein stets offenes Ohr, Bürgermeister Finn Petersen seinerseits sprach dem Amt seinen Dank für das gute Zusammenspiel in all den Jahren aus. Der stellvertretende Amtsvorsteher Manfred Tillig wiederum lobte die Kameraden und Kameradinnen für den langjährigen Einsatz im Dienst und in der Ausbildung und Gemeindewehrführer Sönke Simonsen schließlich betonte noch einmal den gutenZusammenhalt beider Wehren in der Gemeinde.

Das gute Miteinander wurde auch in den Wahlen sichtbar. Nach 18 Jahren Schriftführung wurde der Schriftführer Roland Krüger wiedergewählt. Er tritt nun seine vierte sechsjährige Amtsperiode an. Ebenfalls wiedergewählt wurde der Sicherheitsbeauftragte Uwe Petersen. Wegen des zeitaufwändigen Engagements in anderen Bereichen der Wehr stellte der Atemschutzgerätewart Michael Schulz seinAmt zur Verfügung. In dieses Amt wählte man Sascha Kroll.

Frank Herzig undFrank Linka wurden neue Kassenprüfer. Die Anwärterin Annette Rost wurde als Feuerwehrfrau verpflichtet. Schließlich stimmte die Versammlung dem Antrag von Kim Christiansen zu, aus der Hostruper Wehr zur Sieverstedt-Stenderuper Wehr überwechseln zu dürfen.

Die Jahreshauptversammlung hatte der Wehrführer Frank Petersen in der Gastwirtschaft Hovtoft Krog in Havetoft eröffnet. Er hatte Bürgermeister Finn Petersen, den stellvertretenden Amtswehrführer Manfred Tillig, den Gemeindewehrführer Sönke Simonsen, den Jugendfeuerwehrwart Carsten Peter, den Jugendgruppenleiter Thorben Kuchenbecker, den ehemaligen Wehrführer Uwe Schmidt, den Ehrenwehrführer Erich Petersen, die aktiven Kameraden der Einsatzabteilung und die Mitglieder der Ehrenabteilung begrüßt.

In seinem Jahresbericht ging er auf die mannigfachen Aktivitäten, überwiegend im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit, ein. Zu fünf Brandeinsätzen sei die Wehr gerufen worden: im Februar zu einem Wohnhausbrand in Süderschmedeby mit Nachlöscharbeiten am folgenden Tag, im März und Mai zu Pkw-Bränden auf der L317 und A7 und im September zu einem Brand nach Tarp. Bei den fünf Hilfeleistungen habe es sich im Wesentlichen um die Beseitigung von Bäumen gehandelt.

Am Jahresende 2015 verfüge die Wehr über 31 Kameraden und vier Kameradinnen in der Einsatzabteilung, in der es insgesamt sechs Atemschutzgeräteträgergäbe.

20 Kameraden befänden sich in der Ehrenabteilung, außerdem zähle man 20 fördernde Mitglieder.

Im Bericht des Atemschutzgerätewarts Michael Schulz ging es um vier Übungen mit den Süderschmedebyer Geräteträgern und zwei Durchgänge in der Atemschutzübungsstrecke in Schleswig.

Der Funkgerätewart Christian Hansen sprach von zwei erfolgreichen Übungen im Frühjahr und Herbst. Die Einführung des lang angekündigten Digitalfunks solle nun im August erfolgen.

Von der Arbeit der Jugendfeuerwehr Sieverstedt berichtete deren Jugendgruppenleiter Thorben Kuchenbecker. Im März hätten acht Mitglieder die Prüfung „Jugendflamme 1“ bestanden. Auch am Kreisentscheid des Bundeswettbewerbs habe man teilgenommen. Der Jugendfeuerwehrwart Carsten Peter ergänzte den Bericht mit statistischen Angaben: Im Alter von 10 bis 16 Jahren seien sieben Mädchen und zehn Jungen in der Jugendfeuerwehr aktiv. Annette Rost und Michael Schulz von der Sieverstedt-Stenderuper Wehr und Eckart Wriedt Andresen, Martin Diehl und er selbst von der Süderschmedebyer Wehr würden sich in der Ausbildung abwechseln. Er dankte der Kirchengemeinde für die Nutzung der ATS und den Helfern für die Renovierung des neuen Jugendraumes im alten Schultrakt. Leicht verbessert habe sich der ohnehin schon gute Kassenstand der jungen Wehr.

Das vom Schriftführer Roland Krüger vorgelesene Vorjahrsprotokoll wurde einstimmig genehmigt.

Der Kassenwart Claus-Georg Jürgensen erläuterte den guten, sogar noch leicht verbesserten Kassenstand. Der Kassenprüfer Uwe Petersen, der mit Sven Weilbye eine lückenlose und gut nachvollziehbare Kassenführung vorgefunden hatte,beantragte Entlastung, die dem Kassierer und dem Vorstand einstimmig von der Versammlung gewährt wurde.

In allen Grußworten wurden den Gewählten, Beförderten und Geehrten Glückwünsche ausgesprochen und der Wehr für die geleistete Arbeit im vergangenenJahr gedankt.

Bürgermeister Finn Petersen lobte den exzellent erstellten Feuerwehrbedarfsplandes scheidenden Amtswehrführers Gerhard Nörenberg, in dem für die nächsten vier Jahre drei neue Fahrzeuge angekündigt werden.

Der stellvertretende Amtswehrführer Manfred Tillig übermittelte die Grüße des Amtswehrführers und informierte über das eigene Alarmierungssystem im Kreis Schleswig-Flensburg. Aufgrund des tödlichen Unfalls im Zuge der Löscharbeiten in Marne appellierte er, Ausbildung und Übungen zum eigenen Schutz gewissenhaft durchzuführen.

Der Gemeindewehrführer Sönke Simonsen richtete seinen Blick in das Jahr 2016 und sprach die Hoffnung auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit aus. Der Ehrenwehrführer Erich Petersen machte sich Sorgen, dass das Verständnis für das Ehrenamt bei nicht ortsansässigen Arbeitgebern immer mehr schwinde.

Die Gründung der Jugendfeuerwehr sei deswegen damals der richtige Schritt und eine Investition in die Zukunft gewesen.

Im letzten Teil der Aussprache ging es um Fehlalarmierungen, den vermehrten Einsatz von Pagern, die Pflege der Hydranten und die Bereinigung und Aktualisierung von Handydaten nach Einsätzen.